Yolante
»Technik braucht Frauen« – Siemens initiierte schon 2002 das erfolgreiche Mentoringprogramm. [mehr]
Praxiskonferenz gegen Ingenieur- und Fachkräftemangel und für nachhaltige Nachwuchssicherung
Alle Menschen haben mehr oder weniger Vorurteile. Vorurteile sind nicht nur negativ zu betrachten. Sie nutzen uns in der Strukturierung unseres Alltags und vereinfachen uns das Leben. Darüber hinaus haben Vorurteile auch noch den positiven Effekt, sich selbst durch Zugehörigkeit zu einer Gruppe zu definieren und eine absichernde Identität aufbauen zu können. Der Kampf gegen Vorurteile ist deshalb so schwierig, weil sie auf unbewusst Angelerntem basieren.
Ein weiterer Effekt von Vorurteilen ist die »sich selbst erfüllende Prophezeiung«, denn Stereotype beeinflussen nicht nur das Denken der »Urteilenden«, sondern auch das Verhalten der »Vor-Verurteilten«.
Sich unser Schubladendenken genauer anzusehen, ist vor allem deshalb wichtig, weil es nachweislich Diskriminierung und Leistungsminderung bedingt. Das wiederum hat eine besondere Relevanz in der Arbeit von Personalverantwortlichen und Diversity Managern.
Können Sie sich gegen eigene und fremde Stereotype wappnen, oder sind Sie ihnen hilflos ausgeliefert? Was passiert, wenn Sie versuchen Vorurteile zu unterdrücken?
Prof. Dr. Jens Förster ist einer der produktivsten und meistzitierten Sozialpsychologen seiner Generation. Er veröffentlichte mehr als 100 Artikel in internationalen Fachzeitschriften und Handbüchern und ist Autor zahlreicher Publikationen. U. a. schrieb er das erfolgreiche Buch »Kleine Einführung in das Schubladendenken«. Er kam bisher mehr als 150 Einladungen zu wissenschaftlichen Vorträgen nach. Seine neueren Forschungen werden bereits auf internationalen Kongressen diskutiert und er erhielt zahlreiche Preise sowie nennenswerte Unterstützung für seine Forschungsprojekte. In letzter Zeit liegt ihm zunehmend die Vermittlung seiner Befunde an die breitere Masse am Herzen, wodurch er inzwischen auch durch seine Präsenz in einigen Talk-Shows bekannt geworden ist.
Mittlerweile kreist seine Arbeit weniger um die Frage, was Vorurteile sind oder wie sie entstehen, sondern eher um den richtigen Umgang damit.
Auf der Konferenz »Wanted: WoMen Engineers!« veranschaulicht er den Teilnehmern in einer interaktiven Session anhand von Beispielen, was Vorurteile und Stereotype eigentlich sind, welchen Nutzen sie haben, was sie alles anrichten können, warum sie sich so hartnäckig halten, wie sie unser Verhalten leiten und – wie man sie wieder loswerden kann!
YOLANTE begleitet Frauen bei Siemens
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Junior-Ingenieur-Akademien
Vereinbarkeit von Familie und Beruf
Welche Maßnahmen fördern die Entwicklungschancen für weibliche Fachkräfte und wie wird ein Neu- oder Wiedereinstieg erleichtert? [mehr]
Garmischer Straße 2
80339 München